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Astrid Maria Alderath

Mein Leben war weiß Gott nicht immer eben, ganz im Gegenteil, ich habe mir das Leben so manches mal von weit unten angeschaut. Eines hat mich jedoch stets begleitet: ich war stur und wollte alles, was mir passierte begreifen. Ich habe nie irgendetwas hingenommen. Ich war getrieben das Leben in seiner ganzen Vielfalt verstehen zu wollen.



Auch wenn ich kurzfristig mal dicht war, bin ich mir letztlich treu geblieben und bin meinem Verhalten auf den Grund gegangen. Habe Ausbildungen gemacht, habe alles mögliche ausprobiert, war neugierig um zu verstehen wer ich bin und letztlich wer wir Menschen in Wahrheit sind.

Mir ist klar geworden, dass es gesund ist, nicht alles zu ernst zu nehmen. Es ist mir möglich geworden, mich in dem alltäglichen Wahnsinn nicht zu verlieren, sondern diesen als vorübergehende Erscheinung zu erkennen, welche als Erfahrung für mich von nutzen ist. Daher habe ich die Einstellung, nichts als fix zu verurteilen, sondern den Entwicklungsprozess zu sehen. Ich bin froh, jeder Tag ist neu und frisch, jeder Moment birgt die Möglichkeit, neu zu entscheiden, es einfach und anders zu machen.

Alles was uns passiert, ist der Ruf zu erwachen, alles ist der Ruf nach Liebe. Wenn wir anfangen aus unserer geglaubten Enge auszutreten, fangen wir an in ganz anderen Dimensionen wahrzunehmen. Wenn wir das sagen was uns bewegt, ehrlich sind uns selbst gegenüber, wird unser Leben so reich und spannend, dass wir wieder die Lust entdecken, voll zu leben.

Das tue ich, ich gebe alles und frage nicht ob es richtig oder falsch ist, ich bin einfach bereit, das zu sein oder zu geben, was gerade da ist. Das ist lebendig, das ist einfach JA zum Leben sagen. Das ist immer frisch und spannend.
Es ist mir wichtig aus jeglichen Projektionen zu treten, es gibt keine Schuld, sondern uns passiert das Leben nur so, wie wir das Leben sehen, leben wollen und können.

Unsere Entwicklung ist auf viele Leben ausgedehnt. Einige ungelöste Themen bringen wir aus anderen Leben mit, um es jetzt oder wann auch immer zu klären.

Wir sind immer auf dem Weg uns in der Ganzheit zu erfahren, über das, was wir nicht sind, zu erkennen, wer wir in Wahrheit sind.

Das ist für mich LEBEN.
Das ist meine und unsere Reise.
Einfach Sein ist für mich der Schlüssel.